Einleitung
Das Historische Bahnbetriebswerk Rottweil steht an einem Wendepunkt. Mit der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags zwischen HBwRw gGmbH, EFZ und NeSA wurde der Grundstein für die nächsten Jahrzehnte gelegt. Was vor mehr als 150 Jahren als Versorgungsstation für Dampflokomotiven begann, soll nun in eine neue Ära überführt werden.
Im Zentrum steht ein Konzept, das Denkmalpflege und gemeinnützige Nutzung gleichermaßen ernst nimmt. Anders als bei rein musealen Ansätzen bleibt das Bahnbetriebswerk ein Ort, an dem Maschinen tatsächlich arbeiten, Loks gewartet und Sonderfahrten organisiert werden.

Die nächsten Bauphasen sehen unter anderem diveres Sanierungen und die Reaktivierung mehrerer Gleisbereiche vor. Dabei treffen handwerkliche Tradition und moderne Bautechnik aufeinander — jeder Eingriff wird gemeinsam mit der Denkmalpflege abgestimmt.
„Wir wollen kein totes Denkmal. Wir wollen einen Ort, an dem man hört, wie Eisenbahn klingt — und versteht, was sie für die Region bedeutet hat.“
Ein Ausblick
Mit der Landesgartenschau 2028 öffnet sich das Gelände erstmals einer breiten Öffentlichkeit. Bis dahin entstehen Besucherwege, ein Empfangsbereich und eine Dauerausstellung. Das Bahnbetriebswerk bleibt damit nicht nur erhalten — es wird Teil der Stadt.
Wer dieses Projekt unterstützen möchte, kann das auf vielfältige Weise tun: durch eine Spende, eine Patenschaft für ein Bauteil oder durch ehrenamtliche Mitarbeit. Jede Form zählt.